Der Lamar See ist ein bezaubernder Gletschersee und gleichzeitig der bekanntere der beiden Seen von Lamar
Bildergalerie: Lago di Lamar
Am Fuße des Osthangs des Paganella-Massivs, gleich oberhalb des Dorfes Terlago im Valle dei Laghi, erstrecken sich die Seen von Lamar. Früher gab es nur einen Gletschersee, der als Lamar See (Lago di Lamar) bekannt war. Der zweite und etwas nördlicher liegende Lago Santo entstand als ein Erdrutsch den See in zwei kleinere Gewässer teilte. Der Lamar See ist 450 Meter lang, 130 Meter breit, erstreckt sich über eine Fläche von 0,045 km² und weist eine Maximaltiefe von 13 Metern auf.
Die umliegenden Buchen- und Nadelwälder sind der Lebensraum vieler Vögel kleiner Säugetiere und die Seeufer sind teils steinig und teils mit Wiesen bedeckt. In den Sommermonaten tummeln sich zahlreiche Teenager, Erwachsene und Familien auf der Wiese am Westufer. Im Sommer wacht ein Bademeister über die Sicherheit der Badegäste. Die Farbtöne des Wassers variieren je nach Jahreszeit und Lichtverhältnisse. Im Wasser leben zahlreiche Fische, wie Döbel, Karpfen, Schleie und Flussbarsche, weshalb der See auch bei Fischern sehr beliebt ist. Die gesamte Zone wird von MTB-Routen und Wanderwegen durchzogen, die auch gemütlich zu Fuß mit dem Kinderwagen zurückgelegt werden können. Die Seen von Lamar sind in einer einfachen Wanderung von Monte Terlago aus zu erreichen.
Am Südufer kann man die Schlucht von Lamar sehen. Diese immer mit Wasser gefüllte Höhle ist von großer geografischer Bedeutung und bringt Besuchern die Evolution des Untergrunds näher. Der Zugang ist ausschließlich Besuchern mit Höhlenerfahrung gewährt. Die Schichten, aus denen sich die Höhle zusammensetzt, sprich Gesteinsschichten, Spalten und dunkle Stellen, wo das Wasser sie berührt, sind jedoch auch aus der Ferne gut sichtbar.
2026 wurden die Lamar Seen mit dem Qualitätssiegel "Bandiera Blu" (Blaue Flagge) für ihre erstklassige Wasser- und Umweltqualität ausgezeichnet.
Änderung/Korrektur vorschlagen
