Cesare Battisti

Geograph, sozialistischer Politiker und Irredentist.

Cesare Battisti wurde am 4. Februar 1875 in Trient geboren, als die Stadt noch Teil der Donaumonarchie war. Im Jahre 1898 vollendet er sein Literaturstudium in Florenz und beginnt, Geografie zu studieren. Er befasst sich mit erdkundlichen Studien und mit der Natur des Territoriums und veröffentlicht mehrere Bücher über die Naturlandschaften des Trentino. Als Politiker befasst er sich mit der sozialen Frage. An der Spitze der Trentiner Sozialisten kämpft er für bessere Lebensbedingungen der Arbeiterschicht und für eine Autonomie des Trentino.

Im Jahre 1911 wird Battisti in den Wiener Reichsrat (Parlament) gewählt, 1914 auch in den Innsbrucker Landtag. Nach Ausbruch des Krieges zwischen Österreich und Serbien flüchtet er nach Italien, wo er für den Kriegseintritt des jungen Königreichs auf Seite der Entente agitiert. Am 23. Mai 1915, als Italien in den Krieg eintritt, meldet sich Battisti als Freiwilliger. Er wird 1916 von den Österreichern gefangen genommen, verurteilt und hingerichtet.

Für seinen Mut und seine Aufopferung wurde ihm der Orden “Medaglia d’Oro al Valor Militare” verliehen.

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