Padergnone

Die Seen von Toblino und Santa Massenza liegen in unmittelbarer Nähe von Padergnone.

Padergnone und das Becken der zwei Seen (Conca dei Due Laghi) blicken auf eine lange Geschichte zurück, die bis zur Zeit der Romanisierung zurückreicht: Strategisch günstig entlang der Route zwischen der Stadt Trient und dem westlichen Trentino gelegen, war Padergnone von je her Durchzugsgebiet für fremde Völker und Siedlungsgebiet der Langobarden. Von den Franken christianisiert, kam Padergnone schließlich in den Einflussbereich des Fürstbischofs von Trient. Sehenswert ist die Pfarrkirche zu den Heiligen Philippus und Jakobus (Chiesa parrocchiale dei Santi Filippo e Giacomo), ein Bauwerk aus der Renaissance mit Elementen des Barock.

Nicht weit vom Gardasee entfernt, finden Sie in Padergnone und Umgebung zahlreiche Wanderwege und Radrouten, um dieses idyllische Fleckchen Erde ausgiebig zu erkunden. Die Landschaft rund um das Dorf ist hügelig und dank des meist milden Klimas wachsen hier auch Olivenbäume. Ein beliebtes Fotomotiv ganz in der Nähe ist Castel Toblino, das sich auf einer Landzunge am Ufer des Tolbino-Sees befindet.

Padergnone ist die Wiege der Trentiner Rebenkultur: 1909 wurde hier das Agrarkonsortium gegründet, um die Reben vor der Reblaus, einem Schädling, zu retten. Zudem wurde hier erstmals der berühmte “Vino Santo”, der Heilige Wein, hergestellt. Diesen Namen erhielt der Wein, da in der Karwoche, in italienisch “Heilige Woche” genannt, die getrockneten Trauben zu Wein gekeltert wurden.

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