Taio

Der schmucke Ort Taio liegt in der tieferen Lage der Predaia-Hochebene, die zum Talboden hin ausläuft.

Eingebettet in Apfelwiesen, erstreckt sich Taio auf einer natürlichen Terrasse, die sich zum tiefen Einschnitt des Flusses Noce hin öffnet. Das Dorf (515 m ü.d.M.), eine alte römische Siedlung, zählt mit den benachbarten Siedlungen heute etwa 3.000 Einwohner und ist somit eines der größten des gesamten Nonstales. Der Name Taio stammt wahrscheinlich vom Lateinischen “talium”, was soviel wie “Ort, an dem das Holz gehackt wurde” bedeutet.

Im idyllischen historischen Zentrum von Taio befinden sich zahlreiche ländliche und herrschaftliche Gebäude, charakteristische Ecken, Brücken und Hauseingänge. Das Dorf wächst um die Pfarrkirche St. Viktor (Chiesa di San Vittore) und die Kirche zur Heiligen Jungfrau Maria (Chiesa della Beata Vergine Maria) aus dem 12. Jahrhundert herum. In der Umgebung von Taio befindet sich zudem das elegante Castel Bragher, eine der schönsten Burgen im Alpenraum, die sich heute in Privatbesitz befindet. Nördlich von Taio hingegen befindet sich die beeindruckende Staumauer Santa Giustina, die 152 Meter hoch ist.

Zum Ortsgebiet gehören auch die Dörfer Dardine, Dermulo, Mollaro, Segno, Torra und Tuenetto. Im Dörfchen Segno befindet sich ein Museum, das Padre Eusebio Chini, Forscher, Missionar und wohl berühmtester Sohn der Gemeinde Taio, gewidmet ist.

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