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Nanno

In Nanno, einem kleinen Dorf, kann man sich von der Legende verzaubern lassen, die sich um das Schloss von Nanno rankt.

Nanno, ein kleines Dorf mit 630 Einwohnern und Teil der neuen Gemeinde Ville d’Anaunia, befindet sich in einer strategischen Position zwischen den Schluchten der Flüsse Noce und Tresenga. Es zählt zu den ältesten Siedlungen des Nonstales, wie archäologische Funde bestätigen.

Über den Apfelbäumen, die die Gegend kennzeichnen, erheben sich die Zinnen der Ringmauer und die vier Türmchen des Castel Nanno aus dem 16. Jahrhundert, einst Sommerresidenz im Renaissance-Stil, erbaut von den Fürstbischöfen Madruzzo an Stelle einer früheren Burg. Um Castel Nanno, das heutuztage nur von außen besichtigt werden kann, ranken sich diverse Legenden: Eine davon erzählt von der tragischen Liebe zwischen Melisenda und Ludovico, Sprösslinge verfeindeter Familien, die vom Vater des Mädchens lebendig eingemauert wurden.

Nicht weit von der Burg entfernt befindet sich das Kirchlein zu den Heiligen Fabianus und Sebastian (Chiesetta di San Fabiano e San Sebastiano) mit seinen Fresken aus dem 15. Jahrhundert, sowie der San Biagio-Platz im Dorfzentrum, der vom Turm der Pfarrkirche dominiert wird.

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