Castello di Monreale

Schloss Monreale, oder Königsberg, wurde einst erbaut, um die Rotaliana Ebene und den Zugang zum Cembratal zu überwachen.

Inmitten der Wälder von Faedo thront eine Hochburg der Grafen von Eppan, die einst Sitz des Gerichtes sowie Machtzentrum zu Zeiten der Königsberg-Dynastie war, die das Gebiet rund um die Dörfer Lavis, Pressano, Nave, San Michele, Faedo, Giovo, Lisignago, Cembra, Faver und Valda berherrschte. Schloss Monreale, im Süden des damaligen Tirols gelegen, hatte eine wichtige strategische Bedeutung, da hier die Handelwege zwischen Nord und Süd vorbeiführten.

Im Laufe der Jahrhunderte wechselte das Schloss einige Male seine Besitzer, zu denen u.a. die Grafen von Tirol, die Fürstbischöfe von Trient und die Habsburger zählten. Die ehrwürdigen Mauern wurden restauriert und umgebaut, vom ehemaligen Erscheinungsbild sind heute noch eine mit Zinnen gekrönte Ringmauer und ein massiger sechseckiger Turm übrig geblieben. Im Inneren des Castello di Monreale befindet sich auch eine Schlosskapelle.

Heute ist es im Besitz des Meraner Unternehmers Karl Schmid und Sitz eines landwirtschaftlichen Betriebes. Das Schloss kann nach vorheriger Vereinbarung mit dem Besitzer besichtigt werden.

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